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Feuerwehr Kefenrod wird Teil der Feuerwehr Büdingen Ost

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Interkommunale Zusammenarbeit stärkt den Brandschutz und schafft eine zukunftsfähige Struktur

Ein besonderer Schritt für die interkommunale Zusammenarbeit im Brandschutz ist nun offiziell: Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Kefenrod wird zum 1. Oktober 2026 Teil der Feuerwehr Büdingen Ost. Grundlage hierfür ist eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen der Gemeinde Kefenrod und der Stadt Büdingen, die nun von den beiden Bürgermeistern Harris und Gerlach, sowie Erster Stadträtin Euler und Erstem Beigeordneten Kröll in kleinem feierlichen Rahmen unterzeichnet wurden.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung wurde ein Projekt abgeschlossen, das in dieser Form im Wetteraukreis bislang einzigartig ist. Künftig übernimmt die Stadt Büdingen die Aufgaben des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe für den Ortsteil Kefenrod. Die bisherige Einsatzabteilung Kefenrod wird mit ihren derzeit 13 Einsatzkräften und dem Staffellöschfahrzeug (StLF 20) nach Wolferborn wechseln und dort gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Wolferborn, Michelau und Rinderbügen den gemeinsamen Standort bilden.

Sicherheit durch Zusammenarbeit

Der Zusammenschluss ist vor allem ein Gewinn für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Durch die Bündelung der Einsatzkräfte können vorhandene Strukturen besser genutzt, Ausbildungen und Übungen gemeinsam durchgeführt und die Einsatzbereitschaft langfristig gesichert werden.

Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeiten die Einsatzkräfte aus Kefenrod und Büdingen Ost bei gemeinsamen Übungen eng zusammen. Die Zusammenarbeit ist damit nicht nur organisatorisch, sondern längst auch im Feuerwehralltag gewachsen.

Gleichzeitig profitieren beide Kommunen auch finanziell: Die Stadt Büdingen kann durch die gemeinsame Nutzung der vorhandenen Strukturen auf die Anschaffung eines zusätzlichen Löschfahrzeugs verzichten. Für die Gemeinde Kefenrod entfällt im Gegenzug die Notwendigkeit eines kostenintensiven Neubaus des Feuerwehrhauses.

Viel Arbeit hinter den Kulissen

Bis die Idee, die auf den Jugendfeuerwehr Stadtmeisterschaften durch die Idee des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Schmück aus Büdingen sowie dem Gemeindebrandinspektor Poppe aus Kefenrod geboren wurde, zu einem zukunftsweisenden Schritt wurde, war umfangreiche Vorarbeit notwendig. Neben den genannten Verantwortlichen aus Politik und Feuerwehr gilt dabei ein besonderer Dank Viktoria Mincker, Mitarbeiterin des städtischen Ordnungsamtes im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz. Sie hat die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für den Zusammenschluss maßgeblich vorbereitet und begleitet. Gerade weil eine solche interkommunale Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg besondere rechtliche Anforderungen mit sich bringt, war diese Arbeit eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass das Projekt überhaupt umgesetzt werden konnte. Ohne diese sorgfältige rechtliche und fachliche Vorarbeit wäre die notwendige Grundlage für den Zusammenschluss nicht vorhanden gewesen. Der Stadt Büdingen ist es deshalb wichtig, diesen Beitrag ausdrücklich hervorzuheben und Viktoria Mincker für ihre sehr gute und engagierte Arbeit zu danken.

Feuerwehr bleibt sichtbar

Auch wenn die Einsatzabteilung künftig organisatorisch zur Feuerwehr Büdingen gehört, soll die Verbindung zu Kefenrod weiterhin sichtbar bleiben. Das Einsatzfahrzeug wird weiterhin das Wappen der Gemeinde Kefenrod tragen. Für die Einsatzkräfte sind zudem Helme mit den Wappen beider Kommunen vorgesehen.

Der Zusammenschluss zeigt damit, was möglich ist, wenn Kommunen, Feuerwehren und Verwaltung gemeinsam neue Wege gehen. Er ist ein Beispiel dafür, wie interkommunale Zusammenarbeit dazu beitragen kann, Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten, vorhandene Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Feuerwehrstrukturen zukunftsfähig aufzustellen.

Die Stadt Büdingen bedankt sich bei allen Beteiligten, die diesen besonderen Weg mit Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick vorbereitet und ermöglicht haben – insbesondere bei den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, den Verantwortlichen der beiden Kommunen sowie bei Viktoria Mincker für die wichtige Arbeit im Hintergrund.

Gemeinsam für mehr Sicherheit – über Gemeindegrenzen hinweg.

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