Neue Wohnungen für gefiederte Bewohner | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Neue Wohnungen für gefiederte Bewohner

Messen, bohren und schrauben waren die handwerklichen Fertigkeiten, die kürzlich bei einem Arbeitseinsatz von Jugendlichen beim NABU Bindsachsen gefragt waren.

Alfred Leiß, Vorsitzender der Gruppe, hatte dazu eingeladen, Nistkästen für heimische Höhlenbrüter zu bauen. Unter seiner fachkundigen Anleitung gingen die Jugendlichen mit Neugierde und großem Eifer daran, die von ihm bereits passgenau zugesägten Einzelteile zusammenzubauen. Mit großer Genugtuung konnte man zusehen, wie mit gegenseitiger Hilfe und Unterstützung ein Nistkasten nach dem anderen seine endgültige Form annahm.

„Ich habe noch nie mit einer Ständerbohrmaschine gearbeitet,“ stellte Tom fest. „Aber es ist eigentlich leicht und macht viel Spaß.“

Melli, die bereits zum zweiten Mal an einer solchen Aktion teilnahm, kannte sich mit den Arbeitsabläufen schon gut aus und konnte die anderen Jugendlichen fachkundig unterstützen. „Wichtig ist, dass die Einzelteile passgenau zusammengefügt werden. Dann entsteht ein professioneller und auch optisch schöner Nistkasten für Höhlenbrüter, erläuterte sie den anderen in der Runde.

Und Paul wagte altklug schon einen Blick in die Zukunft: „Vielleicht ist das das einzige Mal in unserem Leben, dass wir selbst Nistkästen bauen. Wer weiß das schon?“

Alfred Leiß konnte ihn beruhigen. Er habe, so erklärte er, bei einem Bekannten, der die Gruppe bereits schon einmal in dieser Sache unterstützt hat, schon wieder neue Bretter bestellt. Wenn diese dann entsprechend zugesägt sind, könne man wieder mit einer neuen Aktion loslegen.